Der Rückblick auf 48h Elbsandsteingebirge

...- da kommt Freude auf!

Als ein – nach dem Aufstieg der Dritten und der Zweiten – weiteres Saisonhiglight stellte sich unserer Abteilungsausflug in die Sächsisch-Böhmische Schweiz heraus.  Dem satzungsgemäßen Treiben sollte auch dort letzten Samstag um 14.00 Uhr  in der Tischtennishochburg Königstein nachgegangen werden. Für nicht wenige Friedrichstädter plus Anhang hieß das aber, zuerst mal „schnell“ einen der umliegenden Tafelberge zu erklimmen…

Samstag(vor)mittag am Pfaffenstein – Da wir von Berlin aus zu unterschiedlichen Zeiten am Fuße des anvisierten Pfaffensteines eintrafen, setzte ein reichlich

Ist ja alles nicht weit weg...

unkoordiniertes Erklimmen von ebendiesem ein. Die ersten Aufeinandertreffen ergaben sich daher beim Aufstieg der einen und dem Abstieg der anderen. Anzumerken ist, dass die anderen nur infolge gezielten Hefe-Dopings doch noch rechtzeitig das Spiellokal inmitten des pittoresken Königstein erreichten. Dort wurde bereits fleißig trainiert und auch der Grill wurde schon in Position gebracht. Da aber der Start des Freundschaftsspiels nahte, begann bereits die Handyortung der auf/im Pfaffenstein Verschollenen… Die Bergwacht mit ihrem Hubschrauber musste schließlich doch nicht eingesetzt werden, denn die Nachhut erschien – die Lungen mit frischer Bergluft vollgepumpt – gerade noch rechtzeitig zum Gruppenfoto.

Freundschaftsspiel und After-Match-Party – Ja und dann hieß es „Sport frei“:

Gruppenfoto

Jeweils zwei Teams traten gegeneinander an. Unser erstes Team spielte mit Micha, Torte, Max, Simon und Wladi gegen TTV Königsteins Erste, den aktuellen Vizemeister der Bezirksklasse Dresden, und setzte sich nach 1:2-Doppelrückstand noch mit 10:5 durch. Unser zweites Team mit Frank-Roland, Gerald, Sascha, Olaf und Jan gewann gegen Königsteins Kreisligaspieler mit 13:2. Hierbei unterstützte Steve, dem wir das Zustandekommen dieses Wochenendes überhaupt verdanken, seinen Heimatklub und gewann gegen Olaf.  Immer mehr fanden sich dann

Schmeckt das Berliner Bier überhaupt?

neben der Halle zum Essen und Trinken ein und die Stimmung stieg weiter…Aber auch in der Halle wurde in wechselnden Besatzungen noch zahlreiche Einzel und Doppel mit- und gegeneinander gespielt. Das näher rückende DFB-Pokalfinale verhinderte schließlich weitere Matches, aber der Abend ging ja erst los. In unserer formidablen Unterkunft, dem im Elbetal gelegenen „Rock-Hostel“, wurde mit den Königsteinern das FC Bayern-Debakel verfolgt und dann dank der vorhandenen Möglichkeiten weiter gegrillt, getrunken und Tischtennis gespielt. Die letzten jedenfalls purzelten gegen 2.30 Uhr ins Bett…

„Nature is flatly indifferent“ (William Golding) – Der Sonntag brachte uns dann ins nur wenige Kilometer entfernte Tschechien. Ziel war zunächst das Prebischtor.

Pravcicka Brana - Prebischtor
Von dort blicken wir...
...auf das Lausitzer Gebirge

Dem Gabrielensteig, einem der schönsten Wandertrails in

Ja wo laufen sie denn?
Der Kante entlang
Sascha mit Abkürzung

Europa, folgend erreichten wir Mezni Louka, wenig später Mezna, wo wir nach ca. 10 Kilometern endlich einkehrten. Zu diesem Zeitpunkt war so mancher fertig, aber noch nicht alle genug. Das „Auftanken“ in der Kneipe brachte wenig, die konditionellen Defizite blieben bestehen. Das i-Tüpfelchen bot dann der nicht enden wollende Abstieg in die Kamnitzschlucht, sodass

endlich in der Klamm
Nie wieder wandern!
...- da kommt Freude auf!

die Verwünschungen in Richtung der Planungskommission ihren Höhepunkt erreichten. Trost bot schließlich die abschließende Kahnfahrt durch die Edmundsklamm: endlich nicht mehr laufen! Dennoch: Es waren insgesamt zwei tolle Tage, wenn auch vielleicht ein bisschen viel auf einmal…Vielen Dank an Steve und die Königsteiner: Gebt mal Bescheid, wann wir Euch in Berlin empfangen können!

3 Kommentare zu “Der Rückblick auf 48h Elbsandsteingebirge

  1. Bernhard hat mich in der Königsteiner Halle beim Schach zuerst zerrupft und dann in ein großzügiges Patt gedrängt – daher habe ich ihn als Strafe in dem Bericht nicht erwähnt. Aber wie das so ist: Es fällt alles wieder auf einen zurück…- so auch der bislang mit Absicht auf dieser hp nicht erwähnte sportliche Abstieg der Ersten aus der Bezirksklasse. Dafür braucht es wohl erst den Pfaffenstein, denn was ist schon Propaganda gegen einen Fels an sich? Bernhard, ich hoffe, meine bösen Absichten gegenüber Deiner Person haben Dich nicht à la Barbarine in eine Felsformation erstarren lassen und Du bist mittlerweile wohlbehalten wieder eingetroffen. Ich bin gespannt, was Du noch so alles im Gebirge erlebt hast und bei einem KuFa-Bier erzählen wirst!

  2. Hey, wirklich toll, Ausflug und Bericht! „Begegnung beim Abstieg und Aufstieg“, das passt ja echt (auf die 1. und 2. Mannschaft nächste Saison bezogen zum Beispiel), herrlich (war das Absicht?)! Nur bei der Mannschaftsausstellung hast du doch den Bernhard vergessen, Max! Dabei war er doch einer derjenigen, die auch noch nach dem Wochenende die Friedrichstadt-Delegation im Elbsandsteingebirge vertreten haben (ich hoffe, ihr hattet noch ein paar schöne Tage?!). Ansonsten waren einige weitere Highlights für mich – neben dem Bayern-Debakel natürlich – das erste Bier am Pfaffenstein, die Schaukel im Hostel und der Ameisenlöwe!

  3. Hey, Max, ein sehr gutes Kommentar zu der Reise. Vor allem mit Aufstieg/Abstieg hat es mir gefallen :-)))
    Uns hat es sehr viel Spaß gemacht. Langsam sollten wir an Rostock und Eugen denken. August wäre optimal! Also noch mal vielen Dank für die Organisation und bis die Tage.
    Vladi

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