Sightseeing in Steglitz und Buckow

Zwei Auswärtsspiele in Folge standen für die 1. Herren am letzten Donnerstag und Freitag auf dem Programm. Zunächst ging es bei Südwest V gegen einen direkten Konkurrenten um den Nichtabstieg in der Bezirksklasse. Einen Tag später mussten wir beim heimstarken TUS Buckow antreten. Aus sportlicher Sicht war Spannung angesagt und auch die Erlebnisse abseits der Platten sollten aufregend werden…

Do. 28. Februar 2013 — Krimi in Steglitz

Los ging’s in fast kompletter Besetzung, wobei der verletzte David zusammen mit Karsten zum Anfeuern gekommen war und von Dirk als Spieler vertreten wurde. Das Doppel 3 stellte sich im Nachhinein schon als vorentscheidend heraus. Max und ich fanden gegen die zwei gut harmonierenden Materialspieler von Südwest zunächst nicht zu unserem Spiel. In fast aussichtsloser Situation konnten wir jedoch gegen Ende die Bälle besser im Spiel halten – was zwar die Zuschauer nicht gerade vom Hocker riss, aber letztlich zu einem glücklichen 11:9-Erfolg im fünften Satz führte. Die daraus resultierende knappe 2:1-Führung für Friedrichstadt konnte nach ausgeglichenem Einzelverlauf bis zum Spielstand von 8:7 verteidigt werden. Guanxiong konnte dabei zwei Einzelsiege feiern und meinen Nullerbeitrag ausgleichen.

Während die Halle für das Schlussdoppel vorbereitet wurde, entschloss sich eine kleine Friedrichstadt-Abordnung diesem entscheidenden Match nicht mehr beizuwohnen, sondern eine kleine Tour durch Steglitz zu unternehmen, um kriminalistische Nachforschungen durchzuführen bzgl. unschöner Ereignisse, die vorher in der Umkleide bemerkt wurden. Trotz der zahlenmäßigen Unterlegenheit auf der Zuschauerseite, konnten dann Torte und Stephan das Doppel souverän für sich entscheiden. Die Gesamtbilanz des Abends: 2 wichtige Punkte auf der Habenseite – zwei MP3-Player, Kopfhörer und einiges an Nerven verloren.

Fr. 1. März 2013 — Schnitzelalarm in Buckow

Teilweise noch vom Vorabend geplättet, konnten wir insgesamt nicht mehr an die gezeigten Leistungen des Donnerstags anknüpfen. In der kleinen, aber feinen – und großzügig temperierten – Halle in Buckow wurde diesmal Vladi als Joker eingesetzt. Außer einem erneut achterbahnmäßig erwürgten Punkt im Doppel 3 und Einzelerfolgen von Torte und Stephan stand am Ende nichts positives auf dem Spielbericht, und so mussten wir den Buckowern zum völlig verdienten 9:3 gratulieren.

Nach diesem zweitägigen Kraftakt war Energieaufnahme angesagt: Buckower Schnitzel – durchaus empfehlenswert! Nachdem dann auch noch die polizeiliche Alkoholkontrolle bei der Rückfahrt problemlos gemeistert werden konnte, war dann alles in allem die Welt wieder halbwegs in Ordnung…

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