Von Berlin-Marienfelde nach Stockelsdorf…

21. September 2014 Freundschaftsspiele 0

Am Brodtener Steilufer

TSV Marienfelde vs. SVF All-Stars

Zu Gast beim ATSV Stockelsdorf

Der SVF war auch im Sommer unterwegs. Anfang August waren wir zu einem Freundschaftsspiel plus Grillen beim TSV Marienfelde eingeladen. Stefan, Christian, Bernd&Torsten waren ja schon des Öfteren bei unseren offenen Trainingsturnierabenden mit dabei und sprachen dann eines Abends im Mai die Einladung aus. So machten wir uns an genau jenem Samstag im August, an dem der schwül-heiße in einen eher kühlen Sommer mutierte, auf den Weg in den Berliner Süden, wo wir alle fast 11 schöne Stunden verbrachten. Zunächst aberkamen wir mit 5:15 gegen den frisch in die Bezirksklasse aufgestiegenen TSV, der mit seinem besten Player Jan – immerhin mehrfacher deutscher Meister, Vizeweltmeister und Paralympicsteilnehmer – antrat, ganz gehörig unter die Räder. Die folgenden Stunden inklusive sanftem Wetterwechsel gingen dann bei never-ending Grillen, Quatschen und Trinken auf vereinseigenem Gelände hinterm Spritzenhaus mit Blick auf die märkische Feldsteinkirche von Marienfelde wie nichts vorüber. @Stefan&co: Vielen Dank für diese Stunden!

Anfang September besuchten wir dann den ATSV Stockelsdorf bei Lübeck. Marco aus Lübeck, der sich aus Gründen der Überprüfung der Bettfestigkeit beruflich öfter mal in Berlin aufhält (:-)) und dann als immer gern gesehener Gast bei uns mittrainiert, hatte den Kontakt zu seinem Klub hergestellt. Und so kam es am ersten Freitagabend des Septembers zum Show-Down des um den überregional bekannten Abwehrspezialisten Klaus vom PSV Eutin verstärkten ATSV vs. SVF-Allstars, die extra über Wismar anfuhren, um unsere mittlerweile in McPom gelandete ehemalige Nummer 1, Guanxiong, mit nach Ostholstein zu bringen! Der ATSV gewann schließlich verdient mit 12:6, in den Matches der Giganten konnte sich Guanxiong nach der Niederlage gegen Klaus immerhin gegen den aktuellen ATSV-1er Rudi, einen ehemaligen Oberligaspieler, durchsetzen. Bis 1.00 Uhr nachts gab es dann noch ein gemütliches Zusammensein bei Würstchen, Bier und Kartoffelsalat.

Am Samstagmorgen zeigte uns Sven, der Spartenleiter TT des ATSV, die Marzipan-, aber auch die Schattenseiten Lübecks! Am meisten beeindruckte mich Svens Info, dass der Besuch einer Lokalität namens Kartoffelkeller hinter dem Stift St. Irgendwer (habe den Namen vergessen) im Jahr 2011 die ersten tötlichen Ehec-Fälle zufolge hatten! Sven, vielen Dank für diesen sehr ausgewogenen Stadtrundgang! Schließlich lockte das Meer und wir steuerten die altehrwürdige Hermannshöhe über dem Brodtener Steilufer mit einem herrlichen Blick auf die Lübecker Bucht an. Es war klar, dass wir auch in die Ostsee mussten. In einer lebensgefährlichen Aktion stiegen wir inoffiziell das Steilufer hinab. Aus den Fluten ragten wenig später nur noch die Köpfe von Sascha, Max und Simon. Der Rest kapitulierte klugerweise vor den gefährlich glitschigen Steinen in der Brandung. Einzig Simon, Olaf und Winnie schafften an diesem Samstag die wohlbehaltene Rückkehr nach Berlin…..

Es waren schöne und unvergessliche Stunden in Schleswig-Holstein, vielen Dank an Marco, Wilhelm, Sven, Udo, Jonah, Klaus und den ATSV Stockelsdorf! Über einen Gegenbesuch in der wahren Mitte Berlins würden wir uns sehr freuen! Hoffentlich bis dann!

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