Ausflüge

Oktober 2013: Unterwegs in Mecklenburg-Strelitz

Die Kalenderfolge „Fett der Deutschen Einheit-Brückentag-WE“ bot genügend Anlass zur Flucht aus Berlin. Einige aber wollten dennoch nicht auf den üblich-gemütlichen Friedrichstadtfreitag (=TT&more) verzichten. Frank hatte die Lösung: Kurzerhand bemühte er seine connections in die alte Heimat mit dem Resultat: Der Rechliner SV empfängt abends um 19.00 Uhr den SV Berlin-Friedrichstadt! Auf den Weg an die Müritz machten sich daraufhin Olaf, David, Max, Gerald&Familie und natürlich Frank. Der Gastgeber empfing uns mit Freude&Getränken, wir begrüßten diesen mit ebensolcher Freude&Getränken…Dann wurde TT bis fast in die Puppen gespielt: Unser Quintett wurde gleich von zwei Rechliner Teams nach dem alten DDR-Spielsystem gefordert, wobei jeweils alle 20 Paarungen durchgespielt wurden! Weit nach Mitternacht wurden die Quartiere (Ferienwohnung bzw. Fusiongelände) aufgesucht, am nächsten Morgen gab es noch ein gemeinsames Frühstück. Die kulturhistorisch interessierte Autofraktion machte sich auf den Weg zur Oktogonkirche nach Ludorf, die Naturbewegten radelten los in Richtung Rheinsberg. Letztere vermeldeten, dass sie über 40 der insgesamt 50km langen Tour von Regen „begleitet“ wurden, sodass schon im Zug zurück nach Berlin die TT-Bekleidung inkl. Schuhe wieder hervorgeholt werden mussten…Nichtsdestotrotz: Es waren tolle 40h, vielen Dank für alles an die netten Rechliner und unseren Frank und hoffentlich auf ein Wiedersehen!

Rechlin
Rechliner Seebrücke

Mai 2012: Friedrichstadt goes to Sächsische Schweiz

Königstein mit Feste

Als ein – nach dem Aufstieg der Dritten und der Zweiten – weiteres Saisonhiglight stellte sich unserer Abteilungsausflug in die Sächsisch-Böhmische Schweiz heraus.  Dem satzungsgemäßen Treiben sollte auch dort letzten Samstag um 14.00 Uhr  in der Tischtennishochburg Königstein nachgegangen werden. Für nicht wenige Friedrichstädter plus Anhang hieß das aber, zuerst mal „schnell“ einen der umliegenden Tafelberge zu erklimmen…Samstag(vor)mittag am Pfaffenstein – Da wir von Berlin aus zu unterschiedlichen Zeiten am Fuße

des anvisierten Pfaffensteines eintrafen, setzte ein reichlich unkoordiniertes Erklimmen von ebendiesem ein. Die ersten Aufeinandertreffen ergaben sich daher beim Aufstieg der einen und dem Abstieg der anderen. Anzumerken ist, dass die anderen nur infolge gezielten Hefe-Dopings doch noch rechtzeitig das Spiellokal inmitten des pittoresken Königstein erreichten. Dort wurde bereits fleißig trainiert und auch der Grill wurde schon in Position gebracht. Da aber der Start des Freundschaftsspiels nahte, begann bereits die Handyortung der auf/im Pfaffenstein Verschollenen… Die Bergwacht mit ihrem Hubschrauber musste schließlich doch nicht eingesetzt werden, denn die Nachhut erschien – die Lungen mit frischer Bergluft vollgepumpt – gerade noch rechtzeitig zum Gruppenfoto. Freundschaftsspiel und After-Match-Party – Ja und dann hieß es „Sport frei“:Jeweils zwei Teams traten

gegeneinander an. Unser erstes Team spielte mit Micha, Torte, Max, Simon, Bernhard und Wladi gegen TTV Königsteins Erste, den aktuellen Vizemeister der Bezirksklasse Dresden, und setzte sich nach 1:2-Doppelrückstand noch mit 10:5 durch. Unser zweites Team mit Frank-Roland, Gerald, Sascha, Olaf und Jan gewann gegen Königsteins Kreisligaspieler mit 13:2. Hierbei unterstützte Steve, dem wir das Zustandekommen dieses Wochenendes überhaupt verdanken, seinen Heimatklub und gewann gegen Olaf.  Immer mehr fanden sich dann neben der Halle zum Essen und Trinken ein und die Stimmung stieg weiter…Aber auch in der Halle wurde in wechselnden Besatzungen noch zahlreiche Einzel und Doppel mit- und gegeneinander gespielt. Das näher rückende DFB-Pokalfinale verhinderte schließlich weitere Matches, aber der Abend ging ja erst los. In unserer formidablen Unterkunft, dem im Elbetal gelegenen „Rock-Hostel“, wurde mit den Königsteinern das FC Bayern-Debakel verfolgt und dann dank der vorhandenen Möglichkeiten weiter gegrillt, getrunken und Tischtennis gespielt. Die letzten jedenfalls purzelten gegen 2.30 Uhr ins Bett…„Nature is flatly indifferent“ (William Golding) – Der Sonntag brachte uns dann ins nur wenige Kilometer entfernte Tschechien. Ziel war zunächst das Prebischtor.

Dem Gabrielensteig, einem der schönsten Wandertrails in Europa, folgend erreichten wir Mezni Louka, wenig später Mezna, wo wir nach ca. 10 Kilometern endlich einkehrten. Zu diesem Zeitpunkt war so mancher fertig, aber noch nicht alle genug. Das „Auftanken“ in der Kneipe brachte wenig, die konditionellen Defizite blieben bestehen. Das i-Tüpfelchen bot dann der nicht enden wollende Abstieg in die Kamnitzschlucht, sodass die Verwünschungen in Richtung der Planungskommission ihren Höhepunkt erreichten. Trost bot schließlich die abschließende Kahnfahrt durch die Edmundsklamm: endlich nicht mehr laufen! Dennoch: Es waren insgesamt zwei tolle Tage, wenn auch vielleicht ein bisschen viel auf einmal…Vielen Dank an Steve und die Königsteiner: Gebt mal Bescheid, wann wir Euch in Berlin empfangen können!