Hall of Fame

  • BSG Außenhandel Berlin – Nach unserer Vereinssatzung ist der SV Berlin-Friedrichstadt e.V. seit 1991 der Nachfolgeverein der im DDR-Tischtennissport äußerst erfolgreichen „BSG Außenhandel Berlin“ (Zweifacher Europokalsieger der Landesmeisterinnen, insgesamt – Damen und Herren addiert – 25facher DDR-Mannschaftsmeister!). Deren Vereinsvorgänger wiederum war übrigens „Empor Friedrichstadt“ aus Berlin-Mitte.
  • Allee der Kosmonauten – Nach dem olympiawahnbedingten Abriss der altehrwürdigen Werner-Seelenbinder-Halle (heute befindet sich dort das Velodrom) im Jahr 1992 musste eine neue Spielstätte gefunden werden: Diese lag dann eingeklemmt zwischen einer traditionsreichen Nervenklinik und dem Ostberliner städtischen Zentralfriedhof an der Stelle, wo die sechsspurige Alle der Kosmonauten sich im Nirvana verliert…Bis 1999 wurde dort gespielt.
  • Frau Irmgard M. – widerstand nicht nur den Angeboten von Rainer Lotsch, mit den „Resten“ der BSG Außenhandel-TT-Abteilung dem TSC beizutreten, sondern leistete in der Allee der Kosmonauten auch Nachwuchsarbeit, aus der mit Micha, Steffen, Robert, Frank, Stephan L., Sascha und Torte ehemalige und aktuelle Stützen des SV Berlin-Friedrichstadt hervorgingen. Durch sehr eigenwillige Schiedsrichter- und Protokollierauftritte bei heimischen Punktspielen erarbeitete sich unserer Verein berlinweit alsbald den Ruf als „der Verein von Frau M.“! Ebenso gab es mit ihr legendäre Erlebnisse bei den immer von ihr organisierten, zahlreichen Turnierfahrten in die Niederlande, Polen oder auch innerhalb Deutschlands.
  • Steffen – programmierte in den frühen 2000er die erste Abteilungshomepage, die berlin- und deutschlandweit Beachtung fand. Es gibt nicht wenige, die sag(t)en, dass wir damals die beste hp aller Berliner Tischtennsivereine hatten…Zudem beherrschte er einen einzigartigen Linkshänder aggro-Seitspin-Schupfball, bevor er seiner Liebe nach Japan folgte – Eisern Union, Steffel!
  • Holger – einige Spielzeiten in den frühen 2000er unsere auch an Coolness unangefochtene Nummer 1. Nach einem in Anschluss an ein Auswärtsspiel beim SV Nord-Wedding beginnenden Pub-Crawl war er im Kumpelnest 2000 einer der wenigen, die noch den Weg in ein Striplokal am Stuttgarter Platz fanden…Jetzt ordentlich gesettelt in NRW: sicher unter der Haube und glücklicher Vater!
  • Werner – ehemals ZK Kultur und ebenso kultivierter, technisch versierter Noppen- und langjähriger Mannschaftsspieler der Zweiten. Werners Niederlagen waren irgendwie immer am schönsten mitanzusehen! Hält sich heute noch mit TT in MacPomm fit!
  • Wolfgang – ebenso unvergessener, langjähriger player der Zweiten. Ermahnte bei einem Punktspiel gegen den Aufstiegskonkurrenten LSC in Lichtenrade den dortigen Anhang einschüchternd und wirksam zur Ruhe (O-Ton: „Du bis jetzt ruhig“, dazu einen tötenden Blick!). Bemerkenswert auch seine sich selbst anfeuernden Grunzlaute. Zuletzt noch erfahrungsbedingte interessante DDR-Schweiz-Vergleiche, dann wie Werner leaving Berlin because of wohlverdienter Ruhestand in der Nähe der mecklenburgischen Seenplatte.
  • Stefan – langjähriger player der Ersten. Bei seinen Geburtstagsfeiern setzte sich der sympathische Hamburger auch mal selbst ans Klavier, um mal so eben beidhändig überkreuz die Zweiunddreißigstel zu spielen. Genauso schnell auch an der Platte: virtuos und einzigartig sein TT-Spezialschlag, nämlich aus der Ballonabwehrstellung, ohne diese überhaupt zu spielen, sofort zurückzuschießen! Unvergessen i.d.Z. die Gesichter von Weiland, Winkler&CO, als Stefan diese Schläge im vorentscheideneden Punktspiel um den Aufstieg in die Bezirksliga (damals gab es noch keine Landesliga!) gegen die Reinickendorfer Füchse gleich mehrfach abfeuerte…Leider mittlerweile in München.
  • Stephan – ähnlich genial spielender Linkshänder wie Stefan und dessen langjähriger Mannschaftskollege. Immer mit viel Spaß am Spiel. Bildete  zusammen mit dem leider ebenso verlust gegangenen Walter ein gefürchtetes Doppel. Legendär sind Stephans subtil-provozierende Ansprachen als Mannschaftskapitän der Ersten (VfL Tegel I z.B. musste sich anhören: „Wir begrüßen die zweite Mannschaft von VfL Tegel..“), genauso die Parties in der Groni…Die Liebe führte ihn nach Hannover, jetzt glücklicher Vater!
  • Torsten M. – spielte nur etwas mehr als eine halbe Saison für Friedrichstadt, das aber in der dritten Mannschaft äußerst beeindruckend: Er erzielte eine Bilanz von 23:2, war immer beim Training anzutreffen, spielte immer bereitwillig Ersatz, wenn er gefragt wurde, und repräsentierte Friedrichstadt bei diversen Turnieren im Berliner Raum, wo er mit seiner Spielweise insbesondere die Rudower Nachwuchsspieler nach eigenen Angaben immer zum Heulen brachte…Nach schaffe, schaffe im Ländle&Saarland erster Rückkehrer!
  • Gotthard – unser Urgestein, gewesenes Mitglied noch bei Empor Friedrichstadt! Langjähriger Spieler der zweiten und zuletzt der dritten Mannschaft. Ein gefürchteter Antiabwehrspieler, der, wenn sein Gegner schon resignierte, auch noch selber angriff – vielleicht sogar der beste seiner Altersklasse in Berlin, aber Turniere hatten ihn nicht interessiert! Zudem nie um einen berlinhumorigen Kommentar verlegen! Einer unserer zusammen mit Achim, Günter und Gerhard Trainingseifrigsten. Verstarb im hohen Alter inmitten dieser beim Training in unserer Halle – wir werden Dich nie vergessen!
  • Sascha – wie Torsten, Micha, Robert und Steffel ein Schützling aus der Allee der Kosmonauten, dessen spezielle Technik zu beschreiben eine erhebliche Herausforderung darstellt: Jedenfalls springt er vor dem Aufschlagreturn nicht über die Platte, um seine Gegner anzufallen. Legendär daher die durch ihn initiierte Zombie-Diskussion bei einem Match in Weißensee, deren Chemie den Gastgeber fast zu Zombies mutieren ließ…Der Traum einerjeden Schwiegermutter verbreitet heute in Hamburg Angst und Schrecken am grünen Tisch und supportet seinen Stammklub bei Freundschaftsspielen im Norden der Republik wie gewohnt mit Wort, Tat und ironisch-legendärem Witz!
  • Eugen – Spätstarter&Tischtennisrakete! Altmeister Bernhard Thiel fixte ihn einst in einem Marzahner Jugendklub an, die entscheidenden Schliffe erprobte und fand der athletische Tensorspinny bei uns. Er hielt in der großen Abgangskrise 2009 dem SVF die Treue, die einzigartige Lehramtskombi Physik/Sport führte ihn leider nach Rostock, wo er sich dann – ähnlich wie unserer Robert in der Pfalz – in die Verbandsliga hochspielte. Auch Eugen – chronisch in immer guter Laune – taucht zur Freude aller immer wieder noch an seiner alten Spielstätte auf…