Ping-Schach-Pong

Der nächste Ping-Schach-Pong-Abend: in 2014 wird das wieder!

Ein Rückblick auf die bisherigen Abende, die bislang immer an einem Freitag stattfanden:

Dezember 2012: Hans (SV Friedrichstadt, Abt. Schach) hinterließ erneut einen bleibenden Eindruck. Schrottete er bei seiner ersten Turnierteilnahme noch beim Aufbau helfend eine unserer TT-Platten und sorgte damals für ein makaberes Farbspiel (Blutspritzer in der Halle, zahlreiche blasse Gesichter), so verpasste er beim nächsten Event nur ganz knapp den Platz an der Sonne. Im Dezember 2012 aber setzte er sich in einem wieder spannenden finish verdient durch. Nach der fünften und vorletzten Doppelrunde des nach Schweizer System ausgetragenem Turniers lagen Gerald (SV Fr`stadt, Abt. TT) und Hans mit jew. 7 vor Stephan (SV Fr`stadt, Abt. Schach) und Peter (TTV Königstein) mit jew. 6,5 Punkten gleichauf an der Spitze. Im letzten Durchgang setzte sich dann Stephan gegen Gerald im Schach durch, woraufhin


Die Ping-Schach-Pong Könige des Abends: In der Mitte Hans, links Gerald und rechts Stephan

letzterer sich im Tischtennis revanchierte. Hans aber gewann im Tischtennis einen Satz gegen Peter und schlug den ehemaligen Heidenauer Schachvereinsspieler auch noch im Schach. Somit lief Hans mit 8,5 von 12 möglichen Punkten auf Platz 1 ein, gefolgt von Gerald mit 8 auf Platz 2 und Stephan mit 7,5 Punkten auf Platz 3. 20 Teilnehmer sorgten für einen spannenden und sehr netten Abend. Das Vorgabesystem – obwohl es für Schach überarbeitet wurde – griff wieder nur partiell. Im Tischtennis mussten nicht wenige Routiniers – von Fabian und Marvin (beide SC Siemensstadt) mit jew.  5 und Steve (SV Fr`stadt, Abt. TT) mit 4,5 von 6 möglichen Punkten mal abgesehen – „Federn lassen“. Insbesondere Wladis Sohn, der erst 10jährige talentierte Maksim (DJK Blau-Weiß), schoss mit Max und Bernhard gleich zwei TT-Erfahrene einfach ab, bevor er frühzeitig ins Bett musste (Danke, Wladi…:-)) Und TT-„Hobbyplayer“ Hans legte mit 3,5 von 6 möglichen TT-points den Grundstock für seinen Gesamterfolg. Anders das Geschehen im Schach: Hier repräsentierte das ranking von nur wenigen Ausnahmen abgesehen – „Hobbyspieler“ Simon (SV Fr`stadt, Abt. TT) brach in die Phalanx der höher eingestuften Schachspieler ein – im Großen und Ganzen die Einstufungen. Die Schachspitze bildeten Stephan mit allen vor Hans und Olaf (SV Fr`stadt) mit jew. 5 von 6 möglichen Punkten. Unterm Strich heißt das: Für das nächste Mal wird das Schachvorgabesystem noch weiter „verschärft“ werden müssen…Wie dem auch sei – es knisterte, tickte und klackte dennoch reichlich. Daher vielen Dank fürs Kommen, vielen Dank an Simon für die Hard/Softwareunterstützung und bis zum nächsten Mal!

Oktober 2011: Vor der sechsten und letzten Doppelrunde hatten sich Erich (TT-Kirchenliga), Stephan und Hans (beide SV Friedrichstadt, Abt. Schach) punktgleich

Erich (rechts) kurz nach der Preisübergabe

an die Spitze gesetzt, knapp gefolgt mit nur einer halben Punktdifferenz von Christian (SCC) und Ekki (TT-Kirchenliga). In der letzten Doppelrunde scorte dann Erich gegen Christian nach der Punkteteilung im Tischtennis – es wurden generell nur zwei Sätze ausgespielt – im Schach infolge des Zeitspiels, obwohl Christian sich eine bessere Stellung erarbeitet hatte. Hans setzte sich im nächsten „Endspiel“ im Tischtennis gegen Stephan durch, verlor aber gegen denselben den Schachdurchgang. Und Ekki hätte in der letzten Runde Olaf (SV Friedrichstadt, Abt. TT) in beiden Disziplinen bezwingen müssen, was ihm aber nicht gelang. Somit errang Erich mit 7,5 Punkten den ersten Platz des dicht aneinander liegenden Teilnehmerfeldes, der zweite Platz ging entsprechend der Buchholzwertung an Stephan mit 7 Punkten, Platz 3 an Hans ebenfalls mit 7 Punkten.  Insgesamt gesehen war dies ein sehr spannender Turnierverlauf, zu dem das hohe Vorgabesystem im Tischtennis sicherlich einen Beitrag leistete. Zudem hatte Simon fränkisches Bier mitgebracht und es gab sogar, leider zum Nachteil der nicht wenigen anwesenden Veganer, Zwiebelkuchen mit Speck.

Juli 2011: Unsere kleine Halle war gut gefüllt mit willigen Spielern und es knisterte von Runde zu Runde mehr… Bei diesem erstmals offen für alle Interessierten ausgetragenen Schach-Tischtennisturnier fanden sich diverse Meister ihres Faches ein und spielten trotz der aufgebauten Hürden eines sowohl auf Schach als auch Tischtennis bezogenen 4gestuften Vorgabesystems ihre Stiefel gekonnt aus. Eigentlich schien zunächst alles auf Christian (SCC) hinauszulaufen, der vor der letzten der fünf im Schweizer System ausgetragenen Doppelrunden sich alleine stehend auf dem ersten Platz befand. Doch dann unterlag er dem Schachaktiven und ehemaligen TT-Bezirksligaspitzenspieler Erich in beiden Disziplinen, was Simon (TTC Neukölln) sich nicht entgehen ließ. Im Endklassement verwies er die beiden auf die Plätze und noch 16 andere.

Es war Januar 2010: Unsere Schach-Affinen kamen dann doch mal fast alle an einem Winterabend in der Halle zusammen, um sich noch mehr als bisher des Geistes zu bedienen: Es spielte „Jeder gegen Jeden“, zuerst am grünen auf zwei Gewinnsätze, dann am schwarz-weiß karrierten Brett auf 2×10 Minuten…Es hat riesig Spaß gemacht und das Wechselspiel von Geist und Körper war jedes Mal eine echte Herausforderung, als es darum ging, nach im Schnitt ca. 15 Minuten hoch konzentrierter Schneidersitzhaltung auf einer Turnmatte vor Schachbrett und -uhr sitzend an die Platte zu treten und sich dort auf einmal wieder bewegen zu müssen und mit einem Gegenstand in der Hand namens Schläger auch noch herumzufuchteln…